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Ich verstehe die Welt nicht mehr!

  Ich verstehe die Welt nicht mehr!  Wo sind all die guten Dinge hin, die uns Menschen doch ausmachen sollten? Wo sind Geduld, Mitgefühl, Liebe, Vergebung, Offenheit, Annahme, Friedfertigkeit,  Verständnis, und Einfühlungsvermögen  geblieben? Wo ist der Wunsch nach Gerechtigkeit geblieben?  Mit all diesen Dingen hat Gott uns ausgestattet und damit haben wir doch eigentlich alles, um gut miteinander auszukommen und um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Aber zu viele von uns scheinen diese wertvollen Geschenke einfach weggeworfen und sich stattdessen mit  unglaublichen Mengen an Gier, Selbstsucht, Machtstreben, Gleichgültigkeit, Unverständnis und sogar Hass eingedeckt zu haben. Ich finde es unfassbar, dass für einen fehlgeleiteten Freiheitsdrang oder aus wirtschaftlichen Interessen Menschenleben geopfert werden! Ich finde es unfassbar, dass das sexistische, menschenverachtende, totalitäre und Gewalt förderne Verhalten eines Präsidenten einfach toleriert wird. Ich finde es unf
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Geh einfach rein und hab Spaß!

Das war eine der Regeln, die ich heute Morgen zu befolgen hatte: Geh einfach rein und hab Spaß! Und genau das habe ich auch getan. Ansonsten waren da natürlich noch eine ganze Menge anderer Regeln: Mindestabstand einhalten, Hände desinfizieren, Mundschutz tragen. Naja, das Übliche eben. Und damit du, lieber Leser oder liebe Leserin auch endlich weißt, wo ich war, kommt hier noch eine weitere Regel, die ich zu befolgen hatte: Im Kreis schwimmen. Ja, ich hab mich tatsächlich getraut, ins Schwimmbad zu gehen. Ich schreibe hierabsichtlich  „getraut“, denn ich musste wirklich ein bisschen Mut zusammennehmen, um das anzugehen, denn da gibt es schon eine Menge Dinge, die man beachten muss. Deshalb habe ich mich erstmal durch die Infos im Internet gelesen und dann gestern auch noch im Schwimmbad angerufen, um mir alles genau erklären zu lassen, damit ich auch bloß nichts wichtiges vergesse. Aber irgendwas vergisst man ja doch. Ich zum Beispiel hatte ganz akribisch meinen Kontaktdatenzettel aus

Geisterinsel

Ich habe heute zum ersten Mal nach der Winterpause wieder im Strandkorb gesessen. Ich habe mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen und bin tatsächlich für eine volle halbe Stunde eingenickt. Na gut, mit Unterbrechung. Die Glocken im Kirchturm haben mich zwischenzeitlich aus meinem Mittagsschläfchen gerissen, um mir mitzuteilen, dass es halb zwei ist. Ansonsten war ich aber total ungestört. Das ist definitiv das allererste Mal in den acht Jahren, die ich auf dieser Insel lebe, dass mich niemand über die Gartenmauer anspricht. Wie auch? Ist ja keiner da, der mich ansprechen könnte. Als ich Kissen, Decke und Buch zu Unterhaltungszwecken  in meinen Strandkorb verfrachtete, gingen tatsächlich noch zwei Leute die Straße entlang, die am Pastorat vorbeiführt - mit etwa zwei Metern Abstand voneinander. Aha, dachte ich, dann sind die also nicht „Kernfamilie“. Als ich dann drinsaß im Strankorb, kam nochmal jemand vorbei und dann: niemand mehr. Keine Insulanerinnen oder Insulaner, die im Vorbei

Es ist: Ein Buch!

Dass ich kein Kind erwarte, hatte ich ja schon mitgeteilt. Aber was es denn wird, hatte ich euch noch vorenthalten. Ich finde, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Katze aus dem Sack zu lassen: Das Projekt, das mich so lange vom Bloggen abgehalten hat, war das Schreiben eines Buchs. Heute war mein Exemplar in der Post und ich bin total aufgeregt!!! Und freu mich wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum! Als ich damals in der fünften Klasse einen Aufsatz darüber schrieb, wie ich mich im Traum in einen Wellensittich verwandelte, der dann sogar in der Schülerzeitung abgedruckt wurde, war zwar schon ein bisschen Liebe fürs Schreiben erkennbar, aber mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann ein ganzes eigenes Buch schreiben würde? Ich nicht! Aber hier liegt es vor mir auf dem Tisch: "Die Inselpastorin". Es wird am 10. März im Rowohlt Verlag erscheinen. Wer es liest und vorher schon in meinem Blog gelesen hat, wird das Eine oder Andere wiedererkennen, denn ei

Kurze Info

Ich melde mich nochmal ganz kurz aus der Blogpause zurück, um euch wissen zu lassen, dass ich einen Predigt-Blog eingerichtet habe:  Über Gott und die Welt und ein bisschen Helgoland

Blogpause

Im März hat es keinen Blogartikel von mir gegeben. Im April wird es auch keinen geben. (Außer diesem hier natürlich.) Es wird vermutlich über längere Zeit keinen Blogartikel geben, da ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, das sehr viel Zeit beansprucht, von dem ich aber auch noch nicht verraten will, was es denn wird. Wenn es fertig ist, werde ich es natürlich kundtun, aber bis dahin müsst ihr leider erstmal ohne das Pastorendasein auf Helgoland leben.  Und kommt jetzt bloß nicht auf dumme Gedanken! Nein: Ich bin NICHT schwanger!  Krank auch nicht - bis auf die Rückenschmerzen, die mich von Zeit zu Zeit plagen, aber die zählen nicht. Ich habe nur einfach gerade keine Zeit, den Blog weiterzuschreiben. Das ist alles.  Wer allerdings bereit ist, sich auf soziale Netzwerke einzulassen, findet immer wieder etwas über mein Dasein auf Helgoland und anderswo auf Snapchat und Instagram. Bei beiden bin ich unter dem Benutzernamen revphansen zu finden. Und wenn ich mein Projekt fertig habe

Hundekacke mit Fähnchen

Ja, die findet man tatsächlich auf Helgoland: Hundekacke mit Fähnchen. Hundekacke mit Zielflagge, um genau zu sein. (Das Original befindet sich hinter  dem Emoji-Haufen auf dem Bildund und war mir zu unappetitlich, um es hier zu zeigen.) Zum ersten Mal sind mir die mit schwarz-weiß karierten Fähnchen garnierten Hundehaufen kurz vor meinem Urlaub aufgefallen. Ich war selbst gerade auf Hunderunde und mein Pelzgesicht hatte die Haufen natürlich zuerst entdeckt. Durch den Geruch. Nicht durch die Fähnchen. Ich stand eine ganze Weile davor, bewunderte das Kunstwerk und machte mir so meine Gedanken. Wollte jemand auf die Hundehaufen aufmerksam machen, damit niemand reintritt? Eigentlich eine gute Idee, denn diese Haufen lagen zwar am Wegrand und nicht mitten auf dem Weg, aber durchaus in Reichweite unachtsamer Füße. Oder wollte jemand auf diese Weise seinen oder ihren Unmut kundtun? Jedenfalls fand ich die Markierungsaktion vor ein paar Wochen noch irgendwie witzig. Als ich vorgestern von mei