Freitag, 16. Juni 2017

Likes kaufen

Ich bin gerade ein bisschen verstört, weil ich mich offensichtlich in Sachen "Soziale Netzwerke" doch nicht so gut auskenne, wie ich dachte. Ich hatte nämlich keine Ahnung, dass es im Internet einen Marktplatz gibt, auf dem man "Likes" kaufen kann.



Für alle Nicht-Nutzer sozialer Netzwerke: Wenn jemand in einem sozialen Netzwerk einen Beitrag in schriftlicher oder bildlicher Form eingestellt hat, gibt es für andere die Möglichkeit, diesen Beitrag ganz offiziell gut zu finden. Dazu klickt man mit dem Cursor auf ein Daumen-Hoch-Symbol oder auf ein Herzchen, das sich unter besagtem Beitrag befindet.  Das entsprechende Symbol unter dem eigenen Beitrag zeigt dann an, wieviele "Likes" dieser bekommen hat. Like ist übrigens englisch und heißt "mögen".

Lasst euch sagen: Man kann sehr abhängig von solchen Likes werden! Das beste Beispiel ist ja besagter Internetmarktplatz, den ich gerade entdeckt habe. Darauf gestoßen bin ich übrigens aus purem Zufall.

Ich verwende gerade eine App, die mir jeden Tag eine Frage stellt, über die ich nachdenken und zu der ich natürlich auch eine Antwort verfassen kann (sie heißt me.time). Man kann das ganz privat und für sich machen oder seine Antworten für andere sichtbar geben. Und ja, ihr habt es vermutlich schon raus: Man kann die Antworten der anderen "liken". Oder auch nicht. Ich habe mich tatsächlich bei einem leichten Schmollbedürfnis ertappt, weil noch niemand meine Beiträge für gut befunden hatte. Und das brachte mich auf die Idee, einen Blogartikel darüber zu schreiben, wie sehr wir es doch offensichtlich brauchen, dass wir gemocht werden! Im Grunde war ich nur auf der Suche nach einem "Like" Symbol, das ich als Bild für den Blogartikel verwenden konnte. Ich habe also "like" in die Suchmaschine eingegeben und stieß auf den Marktplatz der Like-Möglichkeiten.

Was ja nur wieder ein Beweis dafür ist, dass wir menschlichen Wesen Aufmerksamkeit, Bestätigung und Anerkennung brauchen.

Bei mir ist so ein Ich-will-geliked-werden-Ausbruch zum Glück schnell wieder vorbei, weil ich an einen Gott glaube, der mich so annimt, wie ich bin und der mir ganz pauschal erstmal das hier verpasst: 


Aber auch dafür hat es übrigens schonmal einen Marktplatz gegeben. Likes kaufen war nämlich zu Martin Luthers Zeiten voll im Trend. Da hießen die Likes nur anders: Ablassbriefe. Mit den Ablassbriefen ging es genau darum, die heißbegehrten Likes von Gott zu bekommen. Nach Ansicht damaliger Christen blieben die Likes aus, sobald man etwas gründlich vermurkste. Und damit Gott einen wieder liebhattte und man nicht Gefahr lief, in der Hölle zu landen, wurde Geld an die Kirche bezahlt und damit die schriftliche Bestätigung gekauft, dass man nicht in der Hölle landet. Nicht viel anders als das, was "likeskaufen.eu" da macht. Halt nur auf Christlich. Und glaubt bloß nicht, dass diese Zeiten lange vorbei sind. Es gibt immer noch christliche Strömungen, die uns weißmachen wollen, dass wir die Likes von Gott nur dann bekommen, wenn wir etwas dafür tun.

Stimmt aber nicht! Dieses dicke, fette Like haben wir längst! 

Und ich würde mir wünschen, dass die Likes im Internet ein großes Stück ihrer Bedeutung verlieren, denn sie setzen viele junge Leute unter einen immensen Druck und stürzen diverse Menschen ins Elend, weil sie denken, niemand mag sie, oder was sie zu sagen hätten sei unwichtig.




Donnerstag, 15. Juni 2017

So ein "Spectactle"



Ich bin wahrscheinlich Deutschlands erste Pastorin, die mit einer Spectacles Sonnenbrille über ihre Insel rennt. Ich bin wahrscheinlich sogar Deutschlands einzige Pastorin, die überhaupt mit Spectacles irgendwohin rennt. Denn die meisten Leute wissen ja noch nichtmal, dass man die Spectacles schon in Deutschland bestellen kann. Zumindest sagen mir das die erstaunten Nachfragen der letzten Tage: Wo hast du DIE denn her???!!!

Ich muss hier noch eine kurze Erklärung dazu einfügen, was Spectacles eigentlich sind:
Spectacles sind eine Sonnenbrille, mit der man kurze Videoaufnahmen machen kann, die dann in die Snapchat App übertragen werden. Man braucht also nicht mehr sein Handy für die Aufnahmen, sondern betätigt einfach einen Knopf an der Sonnenbrille und los geht die Videoaufnahme. Das Schöne daran: Die Snapchat-Voyeure können alles aus genau der Perspektive sehen, aus der ich die Dinge auch sehe - einschließlich der Möwe, die mal eben über meinen Kopf wegdüst. 

Ich wollte die Spectacles schon ganz lange! Eigentlich seit ich sie zum ersten Mal gesehen habe und weiß, was man damit machen kann. Es gab sie lange Zeit nur in den USA. Aber ich bin drangeblieben und habe natürlich sofort mitbekommen, als es sie auch hier in Deutschland käuflich zu erwerben gab. Und dann habe ich Angst vor mir selber gekriegt. Ich wollte schon bestellen und habe mich erstmal nicht getraut, weil ich dachte: Musst du eigentlich jeden neumodischen Scheiß mitmachen? Außerdem ist die Brille total teuer. Am Ende habe ich es dann aber doch gemacht, wie man sieht. Musste sogar noch ein bisschen tricksen, weil die Firma nicht nach Helgoland liefert, und eine Lieferadresse auf dem Festland angeben. Von dort haben die Spectacles dann aber doch ihren Weg zu mir ins Helgoländer Pastorat gefunden. Und jetzt kann ich mich gar nicht wieder einkriegen, so toll sind die!

Ich bin ja immer motiviert, solche neuen Spielzeuge auch fürs Christlich- Kirchliche zu nutzen. Periscope kommt zum Beispiel zum Einsatz, um ein paar Minuten unserer Sommerkonzerte in die Welt zu streamen. Und über die Morgengebete auf Snapchat und Instagram wisst ihr ja schon Bescheid.
Wie ich das nun mit den Spectacles anstelle, weiß ich allerdings noch nicht. Da muss ich noch überlegen. Vielleicht gehe ich mal los und befrage Leute zu dem Thema: "Woran glaubst du?" Obwohl: Dann heißt es womöglich wieder, ich hätte von der ARD geklaut. Außerdem trau' ich mich noch nicht, die Leute einfach anzuquatschen und zu fragen, ob ich sie mal kurz mit meiner Sonnenbrille aufnehmen darf. Aber das legt sich sicher irgendwann und gute Ideen kommen bestimmt auch noch.

Freitag, 2. Juni 2017

Kirche im sozialen Netzwerk

Jetzt habt ihr mich soweit: Ich sitze hier und will einen Blogartikel schreiben und bin tatsächlich um Worte verlegen! Das liegt wohl daran, dass meine Emotionen gerade die Oberhand haben und sich nicht in Worte fassen lassen wollen.

Fangen wir mal damit an: Ich bin berührt.
Und zwar deshalb, weil einige von euch mir heute geschrieben haben, dass sie berührt sind. Von dem, was ich heute Morgen auf Snapchat und Instagram von mir gegeben habe.

Ich hatte ganz stolz von den kleinen Andachtsheftchen berichtet, die ab heute in unseren Kirchenbänken ausliegen, um Menschen eine kleine Hilfe für die persönliche Andacht zu sein. Manchmal suchen Leute die Kirche ganz absichtlich für innere Einkehr und Gebet auf oder sie werden zufällig reingeweht und wollen das vielleicht einfach mal ausprobieren. Ich habe also einen Snap von den Heftchen in den Kirchenbänken gemacht und dann zur besseren Illustration eine Kerze angezündet, mich hingesetzt und das Morgengebet aus dem Heftchen gesprochen. Dieses von mir gesprochene Gebet habe ich ebenfalls via Snapchat und Instagram Story geteilt. 




Und dann habe ich ein paar ganz wunderbare private Nachrichten dazu bekommen: Vom einfachen Danke! bis hin zu dem Geständnis, dass sogar Tränen geflossen sind. Tja, und deshalb bin ich jetzt ein bisschen um Worte verlegen, obwohl ich doch sonst wirklich nicht auf den Mund gefallen bin.

Eigentlich ist die Idee des Gebets in sozialen Netzwerken ja auch nichts Neues. Ich weiß doch selber, wie berührend das sein kann, weil ich gerne beim Abendgebet auf Twitter dabei bin (wenn ich nicht gerade vor dem Fernseher eingeschlafen bin oder in einer Kirchengemeinderatssitzung stecke). 

Und die Erfindung, moderne Medien für die Verbreitung guter Nachrichten bzw. DER Guten Nachricht zu nutzen, kommt ja auch nicht erst von tweetenden Christinnen und Christen. Martin Luther hat sich schon eines solchen modernen Mediums bedient, um das, was er zu sagen hatte, unter die Leute zu bringen: des Buchdrucks! Ich stehe sogesehen mit meinen Gebet-Snaps in guter lutherischer Tradition.

So, nun habe ich das, was mir gerade so durch den Kopf geistert, doch noch in Worte gefasst bekommen und hoffe, dass das irgendwie Sinn ergibt. Und wenn nicht, ist das nicht so wichtig. Wichtig ist, dass mich die heutige Erfahrung und mein Rumdenken an diesem Thema zu einem Vorhaben motiviert haben.

Ich habe mich nach vielem Hin-und Her-Überlegen dazu entschlossen, mit den Gebeten weiterzumachen. Ich kann nicht versprechen, dass es ganz zuverlässig jeden Tag ein Morgengebet gibt, denn manchmal schlafe ich auch einfach gerne aus oder vergesse einfach Sachen, aber ich werde schon versuchen, regelmäßig ein Gebet in die Snap-Parade einzubauen. Schaun wir mal, wo das hinführt.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Gott auf Wohnungssuche - Eine Geschichte



Wenn man in einen Gottesdienst geht, bekommt man immer Geschichten erzählt. Lieder erzählen Geschichten, die Bibel erzählt Geschichten, Trommeln erzählen übrigens auch Geschichten. Und Pastorinnen erzählen ab und zu Geschichten:

Gott wanderte über die Erde. Er hatte Meer und Land, Tiere und Pflanzen gemacht. Und die Menschen. Die Menschen mochte er besonders gerne. Und weil er die Menschen so gerne mochte, wollte er ihnen besonders nahe sein. Er wünschte sich eine ganz enge Verbindung zu ihnen, denn sie waren seine Kinder. Er ließ seinen Geist über die Erde wehen, aber ganz oft, spürten die Menschen kaum, dass er da war.

 

Eines Tages beschloss Gott, selber Mensch zu werden. Wenn er einer von ihnen wäre, dann könnte er viel Gutes für die Menschen tun. Er könnte sie sogar anfassen, ihnen die Hand auflegen um sie zu segnen, sie berühren, um sie zu heilen. Aber so ein menschliches Leben ist nunmal irgendwann zuende. Sein menschliches Leben ging sogar recht früh zuende und auch noch durch einen gewaltsamen Tod. Aber das musste so sein. Es war ein Opfer, das er bringen musste, weil er seine Kinder so sehr liebte. Er fuhr auf in den Himmel und wollte für eine Weile nur im Himmel bleiben. Das Problem war: Gott passte nicht hinein in den Himmel. Er überlegte sich, dass er ja vielleicht den Himmel und die Erde zusammenlegen könnte, um seine Wohnung zu vergrößern. Das ging gerade so, aber irgendwie war ihm auch das zu klein.

 

Die Menschen hatten schon immer versucht, Häuser für Gott zu bauen, damit er eine Wohnung auf der Erde bei ihnen hätte. Teilweise waren es sehr große Häuser. Tempel nannten sie sie. Gotte erinnerte sich an einen König, der Salomo hieß. Der hatte einen besonders großen und prächtigen Tempel für Gott gebaut. Gott freute sich sehr und wollte gerne dabei sein, wenn sich die Menschen seinetwegen im Tempel trafen. Ganz oft wollten sie mit ihm sprechen, wenn sie in den Tempel kamen. Aber Gott konnte den Tempel nicht betreten. Er war viel zu klein. Gerade einmal seine Hand passte durch die Tore des Tempels. Aber er selber konnte nicht eintreten.

 

König Salomo hatte wohl schon so eine Ahnung gehabt, dass das Haus, das er für Gott hatte bauen lassen, gar nicht in der Lage wäre, Gott in seiner ganzen Größe zu fassen. Er hatte mal gesagt: "Aber bist du nicht viel zu erhaben, um bei uns Menschen zu wohnen? Ist doch selbst der ganze weite Himmel zu klein für dich, wie viel mehr dann dieses Haus, das ich gebaut habe." (1. Könige 8, 27)

 

Gott hatte ja selbst schon festgestellt, dass sogar der Himmel für ihn zu klein war. Deshalb wollte er auch unbedingt Himmel UND Erde zu seiner Wohnung machen.

 

Zu späterer Zeit, nachdem er selbst als Mensch auf der Erde gelebt hatte, bauten die Menschen immer noch Häuser für Gott. Die waren nicht mehr so groß wie der Tempel Salomos. Die Menschen nannten sie Kirchen. Vielleicht dachten die Menschen, Gott würde nun problemlos in ihren Kirchen wohnen können, weil er doch menschliche Gestalt annehmen konnte. Aber auch das klappte nicht. Auch in die Kirchen passte Gott nicht hinein. Nicht einmal seine Hand passte mehr durch die Kirchentüren. Aber er konnte durch die Kirchenfenster hineinsehen zu seinen Kindern, die sich immer wieder in den Kirchen trafen um zu singen, mit ihm zu sprechen und Geschichten über ihn zu hören. Und seine Augen strahlten, wenn er das sah. Ganz oft erfüllte dann ein ganz wunderbares Licht die Kirchen. Die Menschen meinten natürlich, das sei nur die Sonne, die durch die bunten Glasfenster in ihre Kirchen schien. 

 

Gott war immer noch nicht zufrieden. Ja, er war den Menschen schon ziemlich nahe, aber irgendwie reichte ihm das noch nicht. 

Und er hatte ja immer noch keine Wohnung gefunden, in die er wirklich hineinpasste, eine Wohnung, die ihm nicht zu klein war und in der er zu Hause war.

 

Und dann hatte er plötzlich eine Idee. Er hatte nämlich einen Ort gefunden, den er sich sehr, sehr gut als Wohnung vorstellen konnte. Ein Ort, der eigentlich viel kleiner war als Salomos Tempel. Der Ort war auch viel kleiner als eine Kirche. Er war sogar noch kleiner als ein einfaches Zimmer, in dem eine Kerze neben einer aufgeschlagenen Bibel brannte. Aber irgendwie war es schon eine Art Zimmer. Gott wollte in das Herz der Menschen einziehen. Und weil es so viele davon gab, würde seine neue Wohnung genau die richtige Größe haben.

 

Und weil Gott in den Herzen ALLER Menschen wohnen wollte, machte er sich auf den Weg und wanderte durch die Zeit. Er wanderte soweit zurück bis er die Herzen der ersten Menschen fand, um dort einzuziehen. Er fand dauch das Herz Salomos und zog dort ein. Er fand die Herzen der Menschen, die Salomos Tempel aufsuchten, und zog dort ein. Nun hatte er auch einen Weg gefunden, in den prächtigen Tempel einzuziehen. Durch die Herzen der Menschen. Auf demselben Wege konnte Gott später auch in die Kirchen einziehen. Und in die Häuser, in die Hütten, in die Zelte und in die Wohnungen der Menschen. 

 

Weil Gott in die Herzen der Menschen eingezogen ist, hat er nicht nur eine Verbindung zwischen Himmel und Erde geschaffen sondern auch eine Verbindung zwischen den Menschen. Auch die Menschen waren sich jetzt näher. Sie waren zu einer Familie geworden. Weil Gott in die Herzen der Menchen eingezogen wargab es plötzlich eine Verbindung zwischen den Menschen auf Zanzibar und den Menschen auf Helgoland. Es gab eine Verbindung zwischen den Menschen in Asien und den Menschen in Amerika. Gott hatte die Verbundenheit von Menschen auf der ganzen Welt geschafft, einfach dadurch, dass er in ihre Herzen eingezogen war.

 

Und weil er nicht gestorben ist sondern auferstanden, wohnt er da noch heute.

Montag, 22. Mai 2017

Packliste für einen Aktivurlaub auf Korsika

Unser Urlaub ist zwar noch ein bisschen hin, aber ich bin schon fleißig dabei, Informationen zu sammeln. Auf Pinterest. Dazu wollte ich dann auch meine unter "Notizen" erstellte Packliste bei Pinterest hochladen. Und: Ich bin zu blöd dazu! Also nutze ich jetzt den Umweg über meinen Blog, um das zu bewerkstelligen. Glaubt also bloß nicht, ich würde das jetzt hier aus reiner Menschenfreundlichkeit tun, damit ihr alle es leichter habt mit dem Kofferpacken. 😉

(Bei dieser Wanderung ins Tal der Tartagine hatte jeder von uns einen Liter Eistee mit: Viiiiiiiiel zu wenig für eine mehrstündige Wanderung bei über 30°C!!! Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel Durst gehabt wie auf dieser Tour. Nehmt also unbedingt ausreichend Getränke mit.)


Packliste Korsika Sommer

Reisezeit: 3 Wochen


Wanderausrüstung: 

Wanderschuhe / Bergstiefel (für alpines Gelände), Wandersocken (1Paar /Wo.), Berghose / leichte Wanderhose, Funktionsunterwäsche, Funktionsshirt, Fleecejacke, Regenjacke oder wärmere Wanderjacke (atmungsaktiv, wasserdicht, winddicht), Regenhose, Biwaksack, Trillerpfeife (für Notfälle / SOS), Tourenbuch, evtl. Taschenlampe, Erstehilfepäckchen, ausreichend Wasser / Getränke (!!!), Essen, Sonnencreme (LSF 30 oder höher), Sonnenbrille, Kopfbedeckung, evtl. GPS Empfänger, Wanderkarte(n), Halstuch / Schal / Loop, Rucksack, Schweizer Offiziersmesser / Multitool, evtl. Badesachen (Es gibt oft schöne Badegumpen in den Flüssen!)


Für den Strand:

Badetuch, evtl. zusätzliche Handtücher, Badeanzug / Bikini / Badehose, Badeschuhe(!), Sonnencreme / Sonnenbrille / Kopfbedeckung (s.o.), Behälter zur Aufbewahrung von Schlüssel /Portemonnaie / Ausweis, evtl. Kühltasche, Schnorchel, Maske, Flossen, evtl. Schwimmbrille


Für's Geocaching: 

GPS Empfänger, Liste mit Koordinaten der zu findenden Geocaches oder Internetzugang, Stift, Kompass, Notizbuch, Gegenstände zum Tauschen, evtl. Taschenlampe (s.o.), kleiner Spiegel, Schnur, Haken (und andere Gegenstände; was gebraucht wird, ist meistens der Beschreibung des Geocaches zu entnehmen)


Kulturbeutel:

Shampoo (+Spülung), Duschgel, Bodylotion, Sonnencreme (s.o.), evtl. After Sun Lotion, Zahnpasta, Zahnbürste, Wattestäbchen, Gesichtscreme, Nagelschere, Nagelpfeile, kleiner Spiegel, Reiseapotheke, Mückenspray, Desinfektionstücher, Wattepads, Zahnseide, Pinzette


Kleidung:

Feste Schuhe fürs Sightseeing oder Spaziergänge, leichte Sommerschuhe (Espadrilles, Sandalen, Ballerinas, Segelschuhe, etc.), Flipflops / Badelatschen, leichte Socken, Unterwäsche, Schlafanzug / Nachthemd - oder was ihr sonst (nicht) anzieht, evtl. leichter Bademantel, Shorts, Top, T-Shirt, Bluse / Hemd, Jeans / lange Hose(n), warmer Pullover, Sommerkleid(er), Pareo, evtl. Hut / Cap / Tuch, Regenjacke (s.o.), leichte Jacke


Papiere:

Ausweis / Reisepass, Führerschein, EC Karte, Kreditkarte, Bargeld, Tickets (Flug / Fähre / Zug) Buchungsbestätigungen (Unterkunft / Transport: Fähre, Mietauto), Telefonnummer / Adresse vom Vermieter / der Reederei / der Fluggesellschaft


Und sonst noch: 

Handy, Fotoapparat, Ladekabel, Adapter, Reiseführer, Wanderführer, Handwaschpaste i.d. Tube, Kopfkissen / Nackenkissen, Musik: iPod / CDs, Reiselektüre, Notizbuch (s.o.), Stift(e), Handtasche / kleiner Rucksack / Gürteltasche, Erstehilfepäckchen (s.o.), evtl. Spiele


Ich brauche dann ja auch immer noch eine zusätzliche Reisebegleitung in Form eines Kuscheltiers. Der Fährmann muss einfach mit, da geht kein Weg dran vorbei! Wenn ihr also auch so einen Weggefährten habt: Bereitet ihm ein gemütliches Plätzchen in eurem Handgepäck oder Koffer.


Je nach Ausstattung der Unterkunft: 

Handtücher, Bettwäsche / Schlafsack, Geschirrtücher


Vor der Abreise: 

evtl. Unterbringung Haustier regeln, Müll rausbringen, abwaschen, Kühlschrank leeren, Licht aus, Fenster zu, alle Stecker ziehen, Wasser abstellen, je nach Jahreszeit: Heizung runter- oder ausstellen, Wohnung abschließen, Haustürschlüssel an jemanden übergeben (falls Notfall), Notfallkontakt hinterlassen (Adresse / Tel., wo / wie man zu erreichen ist)

Mittwoch, 10. Mai 2017

Wieder so typisch Helgoland

Gerade ist mal wieder so eine Phase, in der die Besonderheiten der Insellage krass zu Tage treten.



Gestern:
- Neuer Computer für Kirchenbüro muss aus IT-Abteilung Kirchenkreisverwaltung in Meldorf nach Helgoland
- Krankheitsvertretung für Sekretärin plant Arbeiteinsatz auf Helgoland für nächsten Tag und kann den Rechner mitnehmem

(Ich bin dafür, dass wir ab hier die "Krankheitsvertretung für Sekretärin" mit "Sekretärin" betiteln, weil es nicht nur kürzer ist, sondern weil sie auch eine echte Sekretärin ist.)

- Sekretärin holt neuen Rechner aus Kirchenkreisverwaltung ab
- Sekretärin schickt ihren Mann los, um externe Festplatte für Datensicherung des alten PCs zu besorgen

Heute: 
- Sekretärin fliegt vom Festland ein
- Sekretärin bringt neuen Computer für das Kirchenbüro mit nebst externer Festplatte
- Sekretärin betreibt Datensicherung mit externer Festplatte 
- Sekretärin stöpselt alten Rechner ab
- Sekretärin versucht, neuen Rechner anzuschließen
- Sekretärin und Pastorin stellen fest, dass Kabel vom Monitor nicht passt.
- Sekretärin ruft IT-Abteilung im Kirchenkreis an und erfährt, dass DVI Kabel benötigt wird
- kein DVI Kabel da
- Pastorin  sucht Elektrogeschäft auf Helgoland auf, um DVI Kabel zu kaufen
- falsches Kabel, passt nicht
- Pastorin bringt nicht passendes Kabel zurück
- passendes Kabel muss bestellt werden, wird frühestens Anfang nächster Woche geliefert
- Sekretärin ist aber nur bis Freitag auf Helgoland und kann ohne Kabel nicht am Computer arbeiten, geschweige denn, den überhaupt einrichten
- Plan B: Pastorin macht befreundeten Helfer mobil, irgendwo DVI Kabel aufzutreiben
- parallel dazu Plan C: Mitarbeiter aus der IT-Abteilung Kirchenkreis bringt DVI Kabel zum Flugplatz Heide / Büsum, denn um 16:20 Uhr geht noch ein Flug, der das Kabel mitnehmen könnte
- befreundeter Helfer hat nicht mitbekommen, dass inzwischen Plan C angelaufen ist und präsentiert stolz DVI Kabel, das er organiseren konnte (Ich glaube es war aus dem Rathaus)
- Befreundeter Helfer erhält als Wiedergutmachung matschigen Rhabarber Cookie
- IT-Abteilung Kirchenkreis hat inzwischen Feierabend, Einrichten des Rechners per Telefonanleitung und mit geliehenem Kabel also nicht mehr möglich.
- Pastorin erhält um 16:30 Uhr via WhatsApp die Nachricht, dass das Kirchenkreiskabel auf der Düne eingetroffen ist

Und wenn jetzt nix mehr schiefgeht, können wir morgen alles anschließen und den neuen Rechner einrichten. Und anfangen zu arbeiten!