Da ich inzwischen weitere Bilder vom Pfingstmontag zugeschickt bekommen habe, die in meinen Blog sollen, möchte ich dies zum Anlass nehmen, mich bei allen Helferinnen und Helfern für die großartige Unterstützung zu bedanken. Es ist schon irre, wer da alles dabei war:
Ehrenamtliche Helfer der Kirchengemeinde und unseres Kindergartens "Windstärke 12", die Seenotretter, die Kurverwaltung, die Gemeinde Helgoland, das Museum Helgoland, ein helgoländer Großhändler sowie ein helgoländer Gastronom.
Und natürlich dürfen alle die nicht vergessen werden, die "mal eben" irgendwo mit angefasst haben (beim Plakate verteilen, Fotos machen, Bänke abwischen, ein Glas Wasser organisieren, Soundanlage am Laufen halten, Ballons aufpumpen, Tische und Getränkekisten schleppen, eine Genehmigung vom Luftfahrtbundesamt einholen für das Steigenlassen der Ballons, im Gottesdienst mitwirken, den Kindern beim Bemalen der Karten helfen, Handzettel falten, Stifte organisieren, und, und, und ...).
Und: Martin, du bist sowieso mein Held! Ohne dich wäre das Ganze erst gar nicht ins Rollen gekommen.
Ich habe jetzt garantiert jemanden in der Aufzählung vergessen, und hoffe nur, ihr wisst, dass ihr gemeint seid!
Jedenfalls ist eure Hilfe ein tolles Beispiel von Gemeinschaft! Da bekommt man doch schon eine Ahnung davon, was Paulus meint, wenn er sagt: Es sind verschiedene Gaben, aber es ist "ein" Geist. Wie der Leib "einer" ist und doch viele Glieder hat. (1. Korinther 12)
Und nein: es gibt keine "Freikarte" für den Himmel; die hat Gott euch sowieso schon längst zugesteckt ;-)
Pastorendasein auf Helgoland
Mittwoch, 30. Mai 2012
Dienstag, 29. Mai 2012
Happy Birthday Kirche!
Wir haben am Pfingstmontag einen tollen Freiluftgottesdienst gefeiert, eine richtige Geburtstagsfeier für die Kirche, denn Pfingsten hat ja nicht nur mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu tun, sondern auch mit der Entstehung der christlichen Kirche. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen wegen der großen Hilfsbereitschafft, die von allen Seiten kam. Wenn ihr nicht gewesen wärt, liebe Helfer und Mitwirkende, dann hätten wir das Ganze nie in der kurzen Zeit auf die Beine stellen können. Vielen lieben Dank!!!
Hier ein paar Impressionen:
Hier ein paar Impressionen:
Handwagen und "Hackenporsche" sind gepackt mit den Utensilien, die noch aufs Unterland müssen zum Museumshof
Der Altartisch steht
Der Posaunenchor spielt sich warm
Frau Pastorin ist inzwischen auch umgezogen
Na, da ist doch schon eine Menge Leute erschienen, aber wo sind die Kinder???
Schließlich ist es doch ein Familiengottesdienst!
Da sind sie!
Zur Kinderpredigt bekamen auch die Erwachsenen Luftballons.
Nun müssen nur noch die Glückwunschkarten befestigt werden, ...
... dann können die Ballons nach dem Signal vom Seenotkreuzer in den Himmel steigen
Nach dem Gottesdienst wird gegrillt; der Bürgermeister, ...
... die Pastorin und viele andere fleißige Helfer packen mit an.
Mittwoch, 23. Mai 2012
Konfer ist inseliger
Auch der Konfirmandenunterricht ist hier inseliger, ... und se(e)liger sowieso!
Es ist schon klasse, wenn man zum Thema "Taufe" mal eben an den Strand gehen kann.
Es ist schon klasse, wenn man zum Thema "Taufe" mal eben an den Strand gehen kann.
Montag, 14. Mai 2012
Dünenwetter
Am Sonntag bekam ich fünf Minuten vor dem Gottesdienst von einem meiner "Schäfchen" gesagt: "Es ist Dünenwetter! Ihr müßt da endlich mal rüber!" Also machten Hansen und ich uns auf zu unserem ersten "richtigen" Besuch auf der Düne. Bisher haben wir ja immer nur den Flugplatz und ein paar Eindrücke aus dem Dünentaxi mitbekommen, wenn wir mit dem Flugzeug vom oder zum Festland unterwegs waren.
Hier ein paar Impressionen:
Hier ein paar Impressionen:
Die Hauptinsel von der Düne aus gesehen
Seehunde und Kegelrobben
Auch die Düne hat ihren Leuchtturm
Kleine Auszeit im Dünenrestaurant ...
... mit Blick aufs Meer und auf die Strandkörbe
Da müssen wir nun wieder rüber
Ein letztzer Blick vom Falm auf die Düne
bevor es nach Hause geht,
wo unser eigener Strandkorb schon auf uns wartet :-)
Samstag, 12. Mai 2012
Segen zum Muttertag
An
alle Mütter und Menschen, die mütterliche Dienste an anderen tun:
Gesegnet
sei Eure Liebe,
gesegnet
sei eure Zärtlichkeit
gesegnet
seien eure mahnenden Worte,
die
so of wegweisend sind.
Gesegnet
seien eure tröstenden Worte,
die
so oft Not wendend und heilsam sind.
Gesegnet
sei so manch unbeachtete und ungeachtete Arbeit.
Gesegnet
sei aber auch euer Ausruhen.
Gesegnet
euer „Nein“, wenn so manch Gefordertes zu eurem Schaden wird.
Gott
schenke euch im Hier und Jetzt
Heilige
Orte und Zeiten,
da,
wo du sein kannst und neu Kraft schöpfst,
da
wo du geliebt bist,
da
wo ein Dankeschön aufblüht
für
alles Liebe,
für
alle Geduld,
für
manchen durchlittenen Schmerz.
Gesegnet
seid ihr Mütter
und
mütterlichen Menschen
und
all eure Lieben.
Freitag, 11. Mai 2012
Jeden Tag eine gute Tat
DGzRS, Wasserschutzpolizei und Kirche in gemeinsamem Einsatz für die Ringelblumensalbe
Ich liebe Freitage! Nicht so sehr, weil dann mein "Pastorensonntag" (in meinem Fall der Samstag) vor der Tür steht, sondern weil das mein Tag für "Hausbesuche" ist. Manchmal sind es tatsächlich Hausbesuche - zu Geburtstagen oder ähnlichen Anlässen. Meistens bin ich aber nur so auf der Insel unterwegs, um an verschiedenen Stellen mal vorbeizuschauen: Kindergarten, Pflegestation im Krankenhaus, Seenotrettungskreuzer, Polizei, Schule usw.. Der Freitag ist immer der Tag, auf den ich mich besonders freue: erstens, weil Hansen zu Besuch kommt (wenn kein Nebel ist!) und weil ich statt Telefondienst und Schreibtischarbeit zu machen, den persönlichen Kontakt mit den Menschen hier auf der Insel pflegen kann.
Heute sollte es endlich, endlich runter zum Info-Schuppen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gehen, um die Dame zu besuchen, die mit solcher Hingabe ehrenamtlich die Sammelschiffchen und diverse andere Dinge auf unserer Insel betreut. Mich plagte schon seit längerer Zeit ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich den Besuch bisher nicht geschafft hatte. (Ja, ja, und weil ich nicht wußte, wo der Info-Schuppen der DGzRS ist. Die Beschreibung "gegenüber vom Seenotkreuzer" war da auch nicht wirklich hilfreich, weil das so ziemlich überall sein konnte.)
Inzwischen hatte ich den Info-Schuppen lokalisiert, und mit einem Segensengel bewaffnet, stolzierten Jessie und ich heute vormittag runter zum Südhafen. Allerdings nur um festzustellen, dass der Info-Schuppen zu und die gute Ehrenamtliche zur Zeit auf dem Festland ist. Zu meinem Glück lief ich jedoch einem Besatzungsmitglied der "Hermann Marwede" in die Arme und lud mich pauschal selbst zum Kaffee auf dem Seenotkreuzer ein. Natürlich nicht, ohne vorher den Segensengel samt einer Nachricht im Info-Schuppen zu deponieren!
Wir saßen gerade in gemütlicher Runde beim Kaffee zusammen (Jessie machte sich derweil über Essensreste auf dem Fußboden her, obwohl die Besatzung doch so gründlich geputzt hatte), als das Telefon der Marwede klingelte. Soweit ich das mitbekommen konnte, war der Mann der Anruferin selbst mal auf einem Seenotkreuzer tätig gewesen, ob als festes Besatzungsmitglied oder als Ehrenamtlicher, war nicht rauszukriegen, auch nicht auf welchem Seenotkreuzer. Aber um den ehemaligen Retter ging es auch gar nicht. Die Anruferin hatte den Bericht über Helgoland, der neulich im Fernsehen lief, gesehen und war auf einen anderen ehemaligen Seenotretter aufmerksam geworden. Aber um den ging es auch nicht!
Der Vormann der Marwede bat mich um Hilfe, als ich gerade dabei war unsere knuddelige Jessie zu fotografieren, wie sie so niedlich unterm Tisch lag und auf ein Leckerli hoffte. Die Dame am anderen Ende der Leitung wollte gerne Kontakt zu der Frau des ehemaligen Seenotreeters aus dem Fernsehen aufnehmen, weil diese Ringelblumensalbe herstellt, mit Ringelblumen aus dem eigenen Schrebergarten. (Auch das kam in dem Fernsehbericht vor.) Der Vormann schilderte mir also das Anliegen und fragte, ob ich da rein zufällig weiterhelfen könnte. Konnte ich! Denn auch ich hatte den Bericht im Fernsehen gesehen, und wußte, dass es sich bei der Ringelblumensalbenherstellerin um meine Küsterin handelt. Dummerweise habe ich den Kontakt nicht in meinem Handy gespeichert, die Adressen- / Telefonliste befand sich in meinem Büro auf dem Oberland - also ziemlich weit weg. Aber mein Kirchenvorstandsvorsitzender, der bei der Wasserschutzpolizei hier auf Helgoland ist, hat immer alle Telefonnummern parat. Ein kurzer Anruf meinerseits bei besagter Wasserschutzpolizei also, und das Problem war gelöst.
Während ich mit unserem Polizisten und Kirchenvorsteher telefonierte, bekam ich noch mit halbem Ohr mit, wie der Vormann der Marwede mit der Frau am anderen Ende sprach: "Sie haben ja keine Ahnung, was hier gerade abgeht! Mir gegenüber sitzt unsere Pastorin und telefoniert mit der Wasserschutzpolizei, um an die Telefonnummer zu kommen, die Sie haben möchten." Als wir das hörten, sind wir alle vor Lachen beinahe zusammengebrochen. Nur mein Hund guckte etwas verständnislos aus der Wäsche.
Zum Thema Datenschutz sage ich an dieser Stelle mal nichts. Viel wichtiger ist doch dieses grandiose Beispiel von erfolgreicher Teamarbeit auf unserer Insel!
Ich liebe Freitage! Nicht so sehr, weil dann mein "Pastorensonntag" (in meinem Fall der Samstag) vor der Tür steht, sondern weil das mein Tag für "Hausbesuche" ist. Manchmal sind es tatsächlich Hausbesuche - zu Geburtstagen oder ähnlichen Anlässen. Meistens bin ich aber nur so auf der Insel unterwegs, um an verschiedenen Stellen mal vorbeizuschauen: Kindergarten, Pflegestation im Krankenhaus, Seenotrettungskreuzer, Polizei, Schule usw.. Der Freitag ist immer der Tag, auf den ich mich besonders freue: erstens, weil Hansen zu Besuch kommt (wenn kein Nebel ist!) und weil ich statt Telefondienst und Schreibtischarbeit zu machen, den persönlichen Kontakt mit den Menschen hier auf der Insel pflegen kann.
Heute sollte es endlich, endlich runter zum Info-Schuppen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gehen, um die Dame zu besuchen, die mit solcher Hingabe ehrenamtlich die Sammelschiffchen und diverse andere Dinge auf unserer Insel betreut. Mich plagte schon seit längerer Zeit ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich den Besuch bisher nicht geschafft hatte. (Ja, ja, und weil ich nicht wußte, wo der Info-Schuppen der DGzRS ist. Die Beschreibung "gegenüber vom Seenotkreuzer" war da auch nicht wirklich hilfreich, weil das so ziemlich überall sein konnte.)
Inzwischen hatte ich den Info-Schuppen lokalisiert, und mit einem Segensengel bewaffnet, stolzierten Jessie und ich heute vormittag runter zum Südhafen. Allerdings nur um festzustellen, dass der Info-Schuppen zu und die gute Ehrenamtliche zur Zeit auf dem Festland ist. Zu meinem Glück lief ich jedoch einem Besatzungsmitglied der "Hermann Marwede" in die Arme und lud mich pauschal selbst zum Kaffee auf dem Seenotkreuzer ein. Natürlich nicht, ohne vorher den Segensengel samt einer Nachricht im Info-Schuppen zu deponieren!
Wir saßen gerade in gemütlicher Runde beim Kaffee zusammen (Jessie machte sich derweil über Essensreste auf dem Fußboden her, obwohl die Besatzung doch so gründlich geputzt hatte), als das Telefon der Marwede klingelte. Soweit ich das mitbekommen konnte, war der Mann der Anruferin selbst mal auf einem Seenotkreuzer tätig gewesen, ob als festes Besatzungsmitglied oder als Ehrenamtlicher, war nicht rauszukriegen, auch nicht auf welchem Seenotkreuzer. Aber um den ehemaligen Retter ging es auch gar nicht. Die Anruferin hatte den Bericht über Helgoland, der neulich im Fernsehen lief, gesehen und war auf einen anderen ehemaligen Seenotretter aufmerksam geworden. Aber um den ging es auch nicht!
Der Vormann der Marwede bat mich um Hilfe, als ich gerade dabei war unsere knuddelige Jessie zu fotografieren, wie sie so niedlich unterm Tisch lag und auf ein Leckerli hoffte. Die Dame am anderen Ende der Leitung wollte gerne Kontakt zu der Frau des ehemaligen Seenotreeters aus dem Fernsehen aufnehmen, weil diese Ringelblumensalbe herstellt, mit Ringelblumen aus dem eigenen Schrebergarten. (Auch das kam in dem Fernsehbericht vor.) Der Vormann schilderte mir also das Anliegen und fragte, ob ich da rein zufällig weiterhelfen könnte. Konnte ich! Denn auch ich hatte den Bericht im Fernsehen gesehen, und wußte, dass es sich bei der Ringelblumensalbenherstellerin um meine Küsterin handelt. Dummerweise habe ich den Kontakt nicht in meinem Handy gespeichert, die Adressen- / Telefonliste befand sich in meinem Büro auf dem Oberland - also ziemlich weit weg. Aber mein Kirchenvorstandsvorsitzender, der bei der Wasserschutzpolizei hier auf Helgoland ist, hat immer alle Telefonnummern parat. Ein kurzer Anruf meinerseits bei besagter Wasserschutzpolizei also, und das Problem war gelöst.
Während ich mit unserem Polizisten und Kirchenvorsteher telefonierte, bekam ich noch mit halbem Ohr mit, wie der Vormann der Marwede mit der Frau am anderen Ende sprach: "Sie haben ja keine Ahnung, was hier gerade abgeht! Mir gegenüber sitzt unsere Pastorin und telefoniert mit der Wasserschutzpolizei, um an die Telefonnummer zu kommen, die Sie haben möchten." Als wir das hörten, sind wir alle vor Lachen beinahe zusammengebrochen. Nur mein Hund guckte etwas verständnislos aus der Wäsche.
Zum Thema Datenschutz sage ich an dieser Stelle mal nichts. Viel wichtiger ist doch dieses grandiose Beispiel von erfolgreicher Teamarbeit auf unserer Insel!
Mittwoch, 11. April 2012
Nachträglich Frohe Ostern
Mit diesen Bildern vom Gründonnerstags-Frühstück im Kindergarten (inklusive Brotbrechen) wünsche ich euch allen nachträglich frohe Ostern. Außerdem ist die Osterzeit ja noch nicht vorbei ;-)
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