Direkt zum Hauptbereich

Ich verstehe die Welt nicht mehr!

 


Ich verstehe die Welt nicht mehr! 

Wo sind all die guten Dinge hin, die uns Menschen doch ausmachen sollten? Wo sind Geduld, Mitgefühl, Liebe, Vergebung, Offenheit, Annahme, Friedfertigkeit,  Verständnis, und Einfühlungsvermögen  geblieben? Wo ist der Wunsch nach Gerechtigkeit geblieben? 

Mit all diesen Dingen hat Gott uns ausgestattet und damit haben wir doch eigentlich alles, um gut miteinander auszukommen und um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen.

Aber zu viele von uns scheinen diese wertvollen Geschenke einfach weggeworfen und sich stattdessen mit  unglaublichen Mengen an Gier, Selbstsucht, Machtstreben, Gleichgültigkeit, Unverständnis und sogar Hass eingedeckt zu haben.

Ich finde es unfassbar, dass für einen fehlgeleiteten Freiheitsdrang oder aus wirtschaftlichen Interessen Menschenleben geopfert werden! Ich finde es unfassbar, dass das sexistische, menschenverachtende, totalitäre und Gewalt förderne Verhalten eines Präsidenten einfach toleriert wird. Ich finde es unfassbar, dass an allen Ecken und Enden gemobbt, verletzt, entwürdigt, missbraucht und getötet wird.

Ich verstehe die Welt nicht mehr: Denn das sind Dinge, die überall auf unserem Planeten passieren - in den USA genauso wie auf Helgoland.

Ich bin zwar nur ein einziger Mensch unter Milliarden, aber ich habe die Geschenke noch, die Gott mir mitgegeben hat. Und ich werde nicht aufhören, davon so viel ich kann abzugeben. Und meinen klitzekleinen Teil dazu beizutragen, dass diese Welt zu einem besseren Ort wird.

Kommentare

  1. Sie ist schwer zu verstehen, diese gefallene Welt. Jenseits von Eden.

    AntwortenLöschen
  2. Wie sagte schon der liebevollste Mensch auf Erden -
    Die Welt hasst mich, weil ich von ihr zeuge, dass ihre Werke böse sind.
    Wir wissen allerdings, dass wir aus Gott sind, aber die ganze Welt liegt in [der Hand des] Bösen.
    ... Etwas anderes zu erwarten, wäre doch etwas sehr unrealistisch,
    besonders vor der Hintergrund, das diesem Menschen alle Reiche der Welt angeboten wurden.
    Ich denke, ich muss nicht sagen von wem ....

    AntwortenLöschen

Kommentar posten

Beliebte Posts aus diesem Blog

Es ist: Ein Buch!

Dass ich kein Kind erwarte, hatte ich ja schon mitgeteilt. Aber was es denn wird, hatte ich euch noch vorenthalten. Ich finde, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Katze aus dem Sack zu lassen: Das Projekt, das mich so lange vom Bloggen abgehalten hat, war das Schreiben eines Buchs. Heute war mein Exemplar in der Post und ich bin total aufgeregt!!! Und freu mich wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum! Als ich damals in der fünften Klasse einen Aufsatz darüber schrieb, wie ich mich im Traum in einen Wellensittich verwandelte, der dann sogar in der Schülerzeitung abgedruckt wurde, war zwar schon ein bisschen Liebe fürs Schreiben erkennbar, aber mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass ich irgendwann ein ganzes eigenes Buch schreiben würde? Ich nicht! Aber hier liegt es vor mir auf dem Tisch: "Die Inselpastorin". Es wird am 10. März im Rowohlt Verlag erscheinen. Wer es liest und vorher schon in meinem Blog gelesen hat, wird das Eine oder Andere wiedererkennen, denn ei

Geisterinsel

Ich habe heute zum ersten Mal nach der Winterpause wieder im Strandkorb gesessen. Ich habe mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen und bin tatsächlich für eine volle halbe Stunde eingenickt. Na gut, mit Unterbrechung. Die Glocken im Kirchturm haben mich zwischenzeitlich aus meinem Mittagsschläfchen gerissen, um mir mitzuteilen, dass es halb zwei ist. Ansonsten war ich aber total ungestört. Das ist definitiv das allererste Mal in den acht Jahren, die ich auf dieser Insel lebe, dass mich niemand über die Gartenmauer anspricht. Wie auch? Ist ja keiner da, der mich ansprechen könnte. Als ich Kissen, Decke und Buch zu Unterhaltungszwecken  in meinen Strandkorb verfrachtete, gingen tatsächlich noch zwei Leute die Straße entlang, die am Pastorat vorbeiführt - mit etwa zwei Metern Abstand voneinander. Aha, dachte ich, dann sind die also nicht „Kernfamilie“. Als ich dann drinsaß im Strankorb, kam nochmal jemand vorbei und dann: niemand mehr. Keine Insulanerinnen oder Insulaner, die im Vorbei

Blogpause

Im März hat es keinen Blogartikel von mir gegeben. Im April wird es auch keinen geben. (Außer diesem hier natürlich.) Es wird vermutlich über längere Zeit keinen Blogartikel geben, da ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, das sehr viel Zeit beansprucht, von dem ich aber auch noch nicht verraten will, was es denn wird. Wenn es fertig ist, werde ich es natürlich kundtun, aber bis dahin müsst ihr leider erstmal ohne das Pastorendasein auf Helgoland leben.  Und kommt jetzt bloß nicht auf dumme Gedanken! Nein: Ich bin NICHT schwanger!  Krank auch nicht - bis auf die Rückenschmerzen, die mich von Zeit zu Zeit plagen, aber die zählen nicht. Ich habe nur einfach gerade keine Zeit, den Blog weiterzuschreiben. Das ist alles.  Wer allerdings bereit ist, sich auf soziale Netzwerke einzulassen, findet immer wieder etwas über mein Dasein auf Helgoland und anderswo auf Snapchat und Instagram. Bei beiden bin ich unter dem Benutzernamen revphansen zu finden. Und wenn ich mein Projekt fertig habe