Freitag, 28. Dezember 2012

Neues Votivschiff


Unser neues Votivschiff für die Kirche ist da! Ein Modell der alten "Atlantis" wird sich bald zu den anderen Votivschiffen in unserer Kirche gesellen. Heute wurde es mit der "Funny Girl" nach Helgoland gebracht. Uns wurde erzählt, dass das erste Feuerwehrauto mit diesem alten Bäderschiff nach Helgoland transportiert wurde - mit dem Original natürlich ;-)
Da war es doch äußerst passend, dass heute ein Feuerwehrauto für den Transport der "Atlantis" zur Verfügung stand. Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Helgoland für die Amtshilfe!

Der Gottesdienst für die offizielle Übergabe des Votivschiffes ist übrigens für den 13. Januar geplant.








Sonntag, 25. November 2012

Adventskalenderkranz

Mein Adventskalenderkranz ist fertig und wartet auf seinen Einsatz am 1. Dezember (ja: 1. Dezember, nicht 1. Advent - Erklärung folgt). Nach viel mühsamer Arbeit, diversen Touren in den Keller (weil die Sicherung rausgeflogen war), einer zerlegten Heißklebepistole (der Grund für die rausgeflogenen Sicherungen) und überstrapazierter Hirnzellen (wie kriege ich bloß die kleinen Kerzen an den Kranz???) prangt das gute Stück nun endlich auf unserem Wohnzimmertisch.

Ich hatte beim Durchstöbern einiger immer noch nicht ausgepackter Umzugskartons meinen alten Adventskranz ausfindig gemacht und in einem akuten Anfall von Nostalgie ans Tageslicht befördert. Natürlich kamen da wieder Erinnerungen an meine Zeit auf Föhr hoch: ich hatte meine erste Heißklebepistole geschenkt bekommen (ja: genau die, die gerade den Geist aufgegeben hat!), mit der ich aber überhaupt nichts anzufangen wusste. Dann sah ich wenig später diese niedlichen Adventskränze mit Wichteln und so in einem Schaufenster, die ich mir aber mit meinem mickrigen Vikarsgehalt nicht leisten konnte. Also: selber machen! Den Kleinkram zum Dekorieren konnte ich gerade noch finanzieren und für den Kranz stiftete meine Mutter eine Plastik-Tannen-Girlande. Diese Girlande war mal zur Dekoration des Edeka-Ladens meines Opas bestimmt gewesen und sogar noch original verpackt. Besagter Laden existiert seit Anfang der 70er nicht mehr, also kann man sich vorstellen, wie alt das Ding ist! So entstand damals mein erster selbstgebastelter Adventskranz: mit Opas Girlande, kleinen Blumentöpfen als Kerzenhalter, ein wenig Deko und etwas moderner Technik. Inzwischen hat er sechs Umzüge - darunter zwei Transatlantikreisen und eine Fahrt nach Helgoland - überstanden, um sich hier auf der Insel einer "Fassadenerweiterung" zu unterziehen.

Inspiriert wurde die Vergrößerung durch den ersten Adventskranz von J. H. Wichern und der Hansenschen Faulheit. Herr Wichern wurde von den Waisenkindern, die er betreute, so sehr mit der Frage gelöchert, wann denn endlich Weihnachten sei, dass er ein Wagenrad mit 28 Kerzen bestückte: 4 große für die Adventssonntage und je 6 kleine für die Wochentage. Je mehr Kerzen angezündet wurden, desto näher rückte Heiligabend heran.
Die Hansensche Faulheit bezieht sich darauf, dass wir in diesem Jahr weder Zeit, noch Lust, noch Ideen für das Befüllen eines Adventskalenders hatten. So wird unser Adventskalender in diesem Jahr nicht ausgepackt sondern angezündet. Weil es nicht nur ein Adventskranz sondern auch ein Adventskalender sein soll, sind es nur 24 Kerzen und nicht 28. Außerdem hätte ich auf dem äußeren Kranz keine weiteren 4 Kerzen unterbringen können (vielleicht hätte ich damals in den USA bei Walmart doch einen größeren Kranz erstehen sollen).

Das Einzige, was micht jetzt noch plagt, ist die Frage, ob ich jeden Tag im Advent nur eine oder jeweils eine weitere Kerze anzünden soll. Schöner finde ich es ja, wenn in Richtung Weihnachten immer mehr Kerzen brennen. Andererseits würde das einen immensen Kerzenverbrauch bedeuten. Einen Feuerwehreinsatz in meinem eigenen Haus will ich auch nicht unbedingt riskieren. Aber ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, um mich zu entscheiden.

Jedenfalls wünsche ich euch allen eine schöne Adventszeit!

Montag, 12. November 2012

Martinsumzug

Wie jedes Jahr fand auch diesmal wieder auf Helgoland ein Laternenumzug zum Martinstag statt, der von beiden Kirchengemeinden (katholisch und evangelisch) organisiert wurde.

Der Umzug startete in der St. Nicolai Kirche. Bevor es losgehen konnte, mussten allerdings erst noch ein paar Lieder eingeübt werden, und zur Einführung gab es eine kleine Geschichte.

Lieder einüben


 Was ist eigentlich ein Heiliger?


St. Martin und der Bettler werden vorgestellt
 
Dann machten wir uns, bewaffnet mit vielen bunten Laternen und begleitet von Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland, auf den Weg. Das Wetter spielte auch mit: relativ wenig Wind und kein Regen - absolut untypisch für den Martinstag, wie ich mir habe sagen lassen. Da es nicht so windig war, konnten  wir einen Ausflug zum Falm wagen, und von dort die schöne Aussicht auf den beleuchteten Hafen genießen.

Bei der St. Michael Kirche angekommen, bekamen wir an einem kleinen Feuerchen die Martinsgeschichte zu hören. Anschließend ging es in die Kirche, wo schon die Stutenkerle auf uns warteten.

 
Versammeln um das kleine Feuer bei St. Michael


Natürlich durfte auch die Jugendfeuerwehr nicht fehlen!


 Die Stutenkerle werden gesegnet - mit viel Freude, wie man sieht :-)


 Schon lecker so ein Stutenkerl!


Was für ein schöner Abend!

Eine kleine Anmerkung habe ich allerdings noch: Das mit dem Singen muss im nächsten Jahr besser werden!!!

Sonntag, 4. November 2012

Wer hat meine Äpfel geklaut???

Dass ich als Pastorin mit Einigem zu rechnen habe, was Privatsphäre betrifft, war mir ja schon klar. Aber dass jemand losgeht und meinen Apfelbaum plündert, während ich im Urlaub bin, ist schon der Hammer. Birnenbaum und Feigenbaum waren auch sauber abgeräumt. Also, nur fürs Protokoll: nächstes Jahr würde ich mein Obst gerne selber ernten! Und: Wer auch immer das war, hätte mir wenigstens ein Glas Apfelmus oder Birnenkompott vor die Tür stellen können!!!

Freitag, 14. September 2012

Lecker!

Der Kindergarten hat ein Geschenk für die Pflegestation im Krankenhaus: von den Kindern selbst gemachte Brombeermarmelade. Die werde ich gleich überbringen.

Sonntag, 9. September 2012

Das kleine Lob



Diese Geschichte kam in meiner heutigen Predigt vor und ist zu schön, um sie euch vorzuenthalten:


Das kleine Lob
Es war einmal ein kleines Lob, das war so winzig klein, dass es von den großen Leuten meist übersehen wurde. Niemand beachtete es. Oft genug drohte es, unter ihre groben Stiefel oder unter die Räder zu geraten.
„Das Leben ist gefährlich bei den Leuten, die es immer eilig haben“, dachte das kleine Lob. „Wenn es ihnen gut geht, dann übersehen sie mich. Wenn es ihnen nicht gut geht, dann treten sie mich. Ich will mich aufmachen und mein Glück in der weiten Welt suchen.“
So zog es los und wanderte durch Städte und Dörfer. Zu vielen Menschen sagte es: „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kannst du mich brauchen?“ Aber niemand achtete auf das kleine Lob. Die Leute hetzten an ihm vorbei oder über es hinweg.
Das kleine Lob wurde immer trauriger. So kam es in das Land der Dunkelheit, wo die Sonne nicht scheint und die Sterne nicht funkeln. Kein Licht gab es in diesem Land. Die Menschen waren traurig und finster. Hier traf das kleine Lob einen alten, müden Mann, der sich erschöpft in sein kleines Haus zurückgezogen hatte. „Wie schön, dass es dich gibt! Ich bin das kleine Lob. Kann ich dir helfen?“ – „Geh weiter!“ brummte der Alte. „Was willst du mir schon helfen? Die Welt ist dunkel und das Leben grausam. Da hilft ein kleines Lob auch nicht weiter!“ So zog er sich noch weiter in sein Schneckenhaus zurück. Die Tür seines Hauses und Herzens, durch die etwas Licht und Freude in sein Leben fallen konnte, war verschlossen.
Ganz erschreckt stolperte das kleine Lob weiter.  Schließlich kam es zum Meer. „Ich kann nicht mehr weiter“, schluchzte es. „Ich bin zu klein für diese große Welt.“ Bitterlich weinte es die kalte, dunkle Nacht hindurch. Nachdem es lange geweint hatte, spürte es ganz tief in sich ein warmes Gefühl. Als es zögernd die Augen öffnete, sah es einen zarten Sonnenstrahl, der sich herangeschlichen hatte und es kitzelte.
„Oh, bist du schön!“ staunte das kleine Lob „Findest du?“ strahlte der kleine Sonnenstrahl und wurde noch ein bisschen heller. „Wer bist du? Woher kommst du?“
„Ich bin ein kleiner Sonnenstrahl. Ich kitzle die Dunkelheit und bringe den neuen Tag.“ „Du allein?“ zweifelte das kleine Lob.“
Die Menschen achten auf so kleine Wesen wie dich und mich nicht.“ „Ich habe viele Freunde und Freundinnen“, sagte der Sonnenstrahl und drehte sich um „Sieh nur, da kommen sie. Darf ich sie dir vorstellen? Hier, das ist das kleine Wort „Danke“, die kleine Hilfe, das freundliche Lächeln, der Gute-morgen-Gruß, und sein kleiner Vetter, der Gutenachtkuss. Ach ja, da ist das kleine bisschen Zeit, das sanfte Streicheln, das warme Kuscheln…“ „Hör auf!  So viele Namen kann ich mir nicht merken“ sagte das kleine Lob.“ Das macht nichts“, meinte der Sonnenstrahl und schaute das kleine Lob nachdenklich an. „Ich glaube, du passt zu uns. Willst du mit uns durch die Welt ziehen?“
„Gerne“, rief das kleine Lob. „Mit euch muss das Leben Freude machen. Ja lasst uns zusammen die Dunkelheit kitzeln!“
So zog das kleine Lob mit seinen Freundinnen und Freunden durch die Welt und kitzelte überall die Dunkelheit. Und es ist kaum zu glauben: wohin sie kamen, weckten sie die Freude und die Menschen strahlten die finstere Dunkelheit einfach weg.
Jeder von uns kann so ein kleiner Sonnenstrahl sein und Licht, Wärme und Freude zu andern Menschen bringen. Loben und Danken verändern die Welt Wir können gemeinsam dazu beitragen.
Abt Albert Altenähr OSB
1987 

Samstag, 8. September 2012

Dünenandacht

Am Donnerstag haben wir für dieses Jahr unsere letzte Andacht auf dem Friedhof der Namenlosen drüben auf der Düne gefeiert. Vielen Dank an Susi und unsere Konfis für die Hilfe beim Glockeläuten und an Bianca für die musikalische Unterstützung!

Es ging dieses Mal um das Thema "Segen":

Das Grün der Wiesen erfreue deine Augen,
das Blau des Himmels überstrahle deinen Kummer,
die Sanftheit der kommenden Nacht mache alle dunklen Gedanken unsichtbar.
So segne dich der gütige Gott.


Montag, 20. August 2012

Viel los im Sommer

Im Gegensatz zu manchen Festlandsgemeinden fahren wir hier auf Helgoland im Sommer nicht die Rolläden runter, wie sich ein Kollege gestern ausdrückte. Es ist so viel los gewesen, dass ich ewig nicht dazu gekommen bin, an meinem Blog weiter zu schreiben. Jetzt wollte ich wenigstens ein paar Fotos von den letzen Ereignissen hier reinstellen.

Hardy Krüger veranstaltete eine Lesung auf Helgoland, und da durfte natürlich auch ein Besuch auf dem Seenotkreuzer nicht fehlen. Ich durfte als seelsorgerlicher Beistand mit, da alle doch etwas nervös waren bei so prominentem Besuch.


Bei unserem alljährlichen "Abend bei Kirchens" war ordentlich was los. Das Programm war klasse und es war schön, die Bude mal so richtigt voll zu haben.








Unser Team von "Kirche am Urlaubsort" bietet zur Zeit viele tolle Veranstaltungen an: Familienfrühstück, Insel-Entdeckertour, Gutenachtgeschichten, Familien-Bastelcafé und dieses Jahr zum ersten Mal auch Biblische Geschichten auf dem Meer. Im Börteboot bekamen wir die Geschichte von der Sturmstillung erzählt. Wer sie nachlesen möchte: sie steht im Markusevangelium in Kapitel 4, Verse 35-41, also hier: http://www.bibleserver.com/text/GNB/Markus4

Und hier sind die Bilder dazu:









Freitag, 27. Juli 2012

Pastor Pelle

Dass unser Pelle gerne mal den Gemeindebriefartikel übernimmt, wusste ich ja schon, aber dass ich jetzt meine Pfarrstelle mit ihm teile, ist mir neu ;-)

Mittwoch, 4. Juli 2012

Urlaub

Ja: auch wir Profi-Schafe haben mal Urlaub! Ich weiss: eigentlich haetten wir den ja gar nicht noetig, wo wir doch sowieso nur Sonntags arbeiten ;-)
Aber ich will gar nicht lange ueber die Frage rumdebattieren, ob Pastorinnen Urlaub brauchen oder nicht.

Eigentlich wollte ich nur mal kurz von einer schweineg...len Bergtour berichten, die wir (Mann, Freundin, Teddybaer und ich) heute unternommen haben. Wir haben schon diverse Huettentouren unternommen, aber heute war zum ersten Mal ein Berggipfel dran. Und diese Bergbesteigung waere fast ins Wasser gefallen, oder besser in den Nebel. Jaja, ich weiss: die Hansens und das Wetter! Wenigstens handelte es sich heute morgen nicht um irgendeinen gewoehnlichen Nordsee-Nebel, sondern um den beruechtigten Tiroler Hochnebel.

Jedenfalls bin ich, wenn es ums Bergsteigen geht, eine kleine Sicherheitsfanatikerin und gehe bei unsicherem Wetter eigentlich gar nicht erst los. Der Wetterbericht verprach genau das: unsicheres Wetter. Der Nebel wuerde sich zwar aufloesen, nur wann, konnte niemand sagen. Ausserdem waren fuer den Nachmittag Gewitter angekuendigt, nur wann genau am Nachmittag, wurde nicht erwaehnt. Ich wollte also auf Nummer Sicher gehen und wertete den draussen auf der Terrasse liegenden Siedler-Spielstein (Ueberbleibsel unseres letzten Spieleabends) als kleinen Propheten, der uns mitteilte, doch lieber zu Hause zu bleiben - und den Tag mit "Siedler von Catan" zu verbringen.

Zum Glueck gibt es in diesem ganzen Szenario noch Franz. Franz ist mein professioneller Wetterfrosch und ab heute zu meinem persoenlichen Wettergott befoerdert worden. Ausserdem ist er ganz nebenbei noch unser Pensionswirt.
Als ich Franz heute morgen beim Fruehstueck nach seiner Meinung bezueglich des Wetters fragte, erwartete ich eigentlich nur eine Bestaetigung meiner eigenen trueben Prognose. Aber es kam anders.

Ich fragte: "Franz, was meinst du, wie das Wetter heute wird?"
Antwort: ""Guat!" (heisst so viel wie "gut")

Das war's? Eine ganze Batterie meteorologischer Moeglichkeiten einfach so mit einem Wort zusammengefasst? Konnte nicht sein! Ich hakte nochmal nach:
"Also, wir wollten heute auf den Hochzeiger. Meinst du, das geht in Ordnung mit dem ganzen Hochnebel und drohendem Gewitter und so?"
Antwort: "Guat!"

Trotz meiner detaillierten Beschreibung unseres Vorhabens hatte sich an der Wetterprognose von Franz nichts geaendert. Haette ich eigentlich wissen muessen. Franz macht nicht viele Worte wenn es ums Wetter geht, und trozdem trifft er den Nagel immer auf den Kopf.

Ein paar Worte machte er allerdings schon noch waehrend des Fruehstuecks. Da er wusste, dass wir auf den Hochzeiger wollten, hielt er nicht mit seinen eigenen Erlebnissen hinter dem Berg und erzaehlte uns von einer seiner Touren auf eben diesen Berg. Er war mit Freunden unterwegs und machte als waschechter Tiroler natuerlich nicht auf den Hochzeiger halt sondern wanderte (kletterte?) weiter bis zum Wildgrat. Nur zur Erlaeuterung: die Tour zum Wildgrat ist eine schwarze Tour. Die Skifahrer und Bergsteiger unter euch werden etwas damit anzufangen wissen. Fuer alle anderen sei erklaert: Bergtouren sind in Kategorien aufgeteilt: blau = leicht, rot = mittel, schwarz = sauschwer und meistens auch nicht ungefaehrlich, jawoll!
Jedenfalls berichtete Franz davon, dass er und seine Truppe sich etwas in der Zeit vertan haetten und den Berg "rundag'schprunge" sind, um die letze Gondelbahn ins Tal noch zu erwischen. Unten im Tal musste der Fluessigkeitsvorrat, der durch das viele Schwitzen am Berg dezimiert war, unbedingt wieder aufgefuellt werden - mit Bier natuerlich, wie er uns mit einem Augenzwinkern verriet.

Wie dem auch sei, wir waren ueberredet, doch unser Glueck mit dem Wetter und dem Berg zu versuchen und wurden mit allem belohnt, was die Bergwelt zu bieten hat: eine atemberaubende Aussicht, die schoensten Alpenblumen,  und unseren ersten Gipfel in diesem Urlaub. Als wir oben unter dem Gipfelkreuz sassen und uns den Wildgrat ansahen, von dessen Besteigung uns Franz erzaehlt hatte, machten wir dicke Backen. Von unserem Gipfelchen bis dahin waren das garantiert nochmal 3 Stunden Aufstieg! Eigentlich wollten wir die Tour in diesem Urlaub auch nochmal machen, vor allem weil Franz sie uns als so schoen beschrieben hatte. Aber ob wir das schaffen???

Nach dem heutigen Tag sind wir uns jedenfalls in zwei Dingen einig:
1. Wenn es ums Bergwetter geht, immer Franz fragen!
2. Franz steckt uns (trotz seines fortgeschrittenen Alters) am Berg noch locker in die Tasche!



Donnerstag, 21. Juni 2012

KV, KGR, oder was?

Mit Gründung der Nordkirche sind wir nun nicht mehr Kirchenvorstand sondern Kirchengemeinderat, ... und haben gleich neue Sitzungsmethoden eingeführt. Also ich persönlich finde ja, dass Grillwurst ab jetzt fester Bestandteil jeder Kirchengemeinderatssitzung sein sollte :-)

Mittwoch, 30. Mai 2012

Dankeschön!

Da ich inzwischen weitere Bilder vom Pfingstmontag zugeschickt bekommen habe, die in meinen Blog sollen, möchte ich dies zum Anlass nehmen, mich bei allen Helferinnen und Helfern für die großartige Unterstützung zu bedanken. Es ist schon irre, wer da alles dabei war:
Ehrenamtliche Helfer der Kirchengemeinde und unseres Kindergartens "Windstärke 12", die Seenotretter, die Kurverwaltung, die Gemeinde Helgoland, das Museum Helgoland, ein helgoländer Großhändler sowie ein helgoländer Gastronom.
Und natürlich dürfen alle die nicht vergessen werden, die "mal eben" irgendwo mit angefasst haben (beim Plakate verteilen, Fotos machen, Bänke abwischen, ein Glas Wasser organisieren, Soundanlage am Laufen halten, Ballons aufpumpen, Tische und Getränkekisten schleppen, eine Genehmigung vom Luftfahrtbundesamt einholen für das Steigenlassen der Ballons, im Gottesdienst mitwirken, den Kindern beim Bemalen der Karten helfen, Handzettel falten, Stifte organisieren, und, und, und ...).
Und: Martin, du bist sowieso mein Held! Ohne dich wäre das Ganze erst gar nicht ins Rollen gekommen.

Ich habe jetzt garantiert jemanden in der Aufzählung vergessen, und hoffe nur, ihr wisst, dass ihr gemeint seid!

Jedenfalls ist eure Hilfe ein tolles Beispiel von Gemeinschaft! Da bekommt man doch schon eine Ahnung davon, was Paulus meint, wenn er sagt: Es sind verschiedene Gaben, aber es ist "ein" Geist. Wie der Leib "einer" ist und doch viele Glieder hat. (1. Korinther 12)


Und nein: es gibt keine "Freikarte" für den Himmel; die hat Gott euch sowieso schon längst zugesteckt ;-)







Dienstag, 29. Mai 2012

Happy Birthday Kirche!

Wir haben am Pfingstmontag einen tollen Freiluftgottesdienst gefeiert, eine richtige Geburtstagsfeier für die Kirche, denn Pfingsten hat ja nicht nur mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu tun, sondern auch mit der Entstehung der christlichen Kirche. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen wegen der großen Hilfsbereitschafft, die von allen Seiten kam. Wenn ihr nicht gewesen wärt, liebe Helfer und Mitwirkende, dann hätten wir das Ganze nie in der kurzen Zeit auf die Beine stellen können. Vielen lieben Dank!!!

Hier ein paar Impressionen:


 Handwagen und "Hackenporsche" sind gepackt mit den Utensilien, die noch aufs Unterland müssen zum Museumshof


 Der Altartisch steht


 Der Posaunenchor spielt sich warm


Frau Pastorin ist inzwischen auch umgezogen


Na, da ist doch schon eine Menge Leute erschienen, aber wo sind die Kinder???
Schließlich ist es doch ein Familiengottesdienst!


Da sind sie!


Zur Kinderpredigt bekamen auch die Erwachsenen Luftballons.



Nun müssen nur noch die Glückwunschkarten befestigt werden, ...


... dann können die Ballons nach dem Signal vom Seenotkreuzer in den Himmel steigen


Nach dem Gottesdienst wird gegrillt; der Bürgermeister, ...


... die Pastorin und viele andere fleißige Helfer packen mit an.