Direkt zum Hauptbereich

beten


Hierzu muss ich nun doch ein paar erklärende Worte loswerden. Dies ist nicht nur einer meiner Lieblingsplätze, wenn ich mich zu einem Moment des Gebets und der inneren Einkehr zurückziehen will. Auch die Kissen haben für mich ihre Bedeutung, wenn es um das Beten geht. In meiner ersten Gemeinde in den USA gab es einen Gebetskreis, der sich einmal in der Woche traf, um für eine lange Liste von Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen zu beten. Jede Woche wieder sah ich diese Leute mit mehreren DIN A4 Seiten auf dem Schoß in der Kirche sitzen und Gebete sprechen für die Menschen und ihre Anliegen, die auf diesen Seiten aufgeführt waren. In meiner Gemeinde wurde außerdem fleißig gequiltet. Eine Frau aus dem Gebetskreis erzählte mir einmal, dass sie gerne beim Quilten betet, und so enthält jedes Quadrat und jede Naht in ihren Patchworkarbeiten ein Dank - oder Fürbittengebet. Seitdem sind für mich Quilts in jeder Form und Farbe das Symbol für Gebet schlechthin.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Hundekacke mit Fähnchen

Ja, die findet man tatsächlich auf Helgoland: Hundekacke mit Fähnchen. Hundekacke mit Zielflagge, um genau zu sein. (Das Original befindet sich hinter  dem Emoji-Haufen auf dem Bildund und war mir zu unappetitlich, um es hier zu zeigen.)

Zum ersten Mal sind mir die mit schwarz-weiß karierten Fähnchen garnierten Hundehaufen kurz vor meinem Urlaub aufgefallen. Ich war selbst gerade auf Hunderunde und mein Pelzgesicht hatte die Haufen natürlich zuerst entdeckt. Durch den Geruch. Nicht durch die Fähnchen. Ich stand eine ganze Weile davor, bewunderte das Kunstwerk und machte mir so meine Gedanken. Wollte jemand auf die Hundehaufen aufmerksam machen, damit niemand reintritt? Eigentlich eine gute Idee, denn diese Haufen lagen zwar am Wegrand und nicht mitten auf dem Weg, aber durchaus in Reichweite unachtsamer Füße.
Oder wollte jemand auf diese Weise seinen oder ihren Unmut kundtun? Jedenfalls fand ich die Markierungsaktion vor ein paar Wochen noch irgendwie witzig. Als ich vorgestern von mein…

Blogpause

Im März hat es keinen Blogartikel von mir gegeben. Im April wird es auch keinen geben. (Außer diesem hier natürlich.) Es wird vermutlich über längere Zeit keinen Blogartikel geben, da ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, das sehr viel Zeit beansprucht, von dem ich aber auch noch nicht verraten will, was es denn wird. Wenn es fertig ist, werde ich es natürlich kundtun, aber bis dahin müsst ihr leider erstmal ohne das Pastorendasein auf Helgoland leben. 
Und kommt jetzt bloß nicht auf dumme Gedanken! Nein: Ich bin NICHT schwanger!  Krank auch nicht - bis auf die Rückenschmerzen, die mich von Zeit zu Zeit plagen, aber die zählen nicht. Ich habe nur einfach gerade keine Zeit, den Blog weiterzuschreiben. Das ist alles. 
Wer allerdings bereit ist, sich auf soziale Netzwerke einzulassen, findet immer wieder etwas über mein Dasein auf Helgoland und anderswo auf Snapchat und Instagram. Bei beiden bin ich unter dem Benutzernamen revphansen zu finden.
Und wenn ich mein Projekt fertig habe, dan…